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Nachbarn gegen Überwachung in DD Löbtau

Pressemitteilung der Bürgerinitiative „Löbtau Selbstorganisiert“ vom 05.09.2013:

Pressemitteilung: Löbtauer Bürger_innen wehren sich gegen Kameraüberwachung Dresden Löbtau Ecke Wernerstraße/ Columbusstraße.

Dresden Löbtau Ecke Wernerstraße/ Columbusstraße. Hier hat die Kreatex
Grundbesitzverwaltung seit dieser Woche Kameras auf die Straße
gerichtet. Die Sanierung der Columbusstraße 9, dem ehemaligen Wohn- und
Kulturprojekt Praxis, hatte schon voher den Unmut vieler Nachbar_innen
auf sich gezogen. Nun wehren sie sich gegen die Überwachung. Weiterlesen

Polizeikessel auf der Prager Straße, während des der Fahrraddemonstration R:Ausflug am 23.03.2013

Gedächtnisprotokoll eines Straßenmusikers in Dresden

Gestern erreichte uns das Gedächtnisprotokoll eines Straßenmusikers, der auf der Prager Straße von der Polizei unter Gewaltanwendung abgeführt wurde. Den Hintergrund bildet dabei die seit 1.August gültige und noch vom alten Stadtrat verabschiedete „Sondernutzungssatzung“, welche das Aufführen von Straßenkunst streng reglementiert und kriminalisiert.

Am Dienstag, den 26.August 2014, mache ich Musik in der Prager Straße. Ohne Verstärker, eine schmale Gitarre und mein Gesang. Der alte Mann der immer die Lose für die Frauenkirche verkauft ruft die Polizei weil er mich weg haben will. Die Leute freuen sich über meine Musik – wie immer – und geben auch ganz gutes Geld. Ein Polizist und vermutlich ein Praktikant in Zivil, noch recht jung, vieleicht 20, erscheinen. Weiterlesen

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[Update] Die Kunst des Wohnens – Diskussion

Update: Audiomitschnitt

Eine Veranstaltung der TAZ – mehr: http://www.taz.de/!143781/

Wie wollen die DresdnerInnen künftig in ihrer Stadt leben? Bezahlbare Wohnungen werden knapper, während der Immobilienmarkt brummt. Immer mehr Dresdner weichen an den Stadtrand aus. Wie soll es nach der Landtagswahl weitergehen? Was planen die Parteien?

Auf dem Podium diskutieren:

Nikola Basler, Vorständin von Zentralwerk e.V.
Sabine Friedel, SPD-Landtagsabgeordnete
Eva Jähnigen, Grüne Landtagsabgeordnete
Kris Kaufmann, Linke Stadträtin
Markus Ulbig, CDU, Staatsminister des Innern Weiterlesen

Demo für die Straßenkunst

Demo für Straßenkunst

Seit nun mehr als 2 Jahren wird von der Stadtverwaltung versucht eine Reglementierung der Straßenmusik in der Dresdner Innenstadt einzuführen. Grund dafür sei die zunehmende Überbelastung der Innenstadt in Form von Lärm durch StrassenkünstlerInnen.

Zusammengefasst ist die kommende Regelung ein schwerer Schlag gegen eine offene, freie und kostenfreie Kultur, die das Stadtbild von Dresden bereichert und prägt. Die Vielfalt wird geringer, vor allem durch die Ausgrenzung Reisender. Das Stadtbild der Kulturstadt Dresden wird starke Einbußen erleiden müssen.

http://artists-of-dresden.org/

Pizzeria Anarchia wurde geräumt

Pizzeria Anarchia
Die Pizzeria Anarchia, das Wohnprojekt mit Pizza gegen Spende in Wien wird geräumt, 1700 Polizisten waren für 19 Punks über 12 h im Einsatz. Das Haus war und bleibt ein Symbol gegen Willkür von Vermieter*innen. Die hatte nämlich die Punks erst eingeladen, um andere Mieter rauszuekeln, um schöne Eigentumswohnungen zu bauen. Nur waren die Punks eingezogen mit dem Vorsatz den Spieß umzudrehen … verbündeten sich mit Bewohner*innnen und gingen in den Widerstand.

Pressemitteilung zur Räumung (davor) 

 Ticker, Hintergrund und Meinungen bei derstandard.at

Protest-Kundgebung gegen Hafencity zur nächsten Stadtratssitzung – Schnellschuss verhindern

freiraum elbtal bleibt - logoAm Donnerstag, 10. Juli, tagt der Dresdner Stadtrat zum letzten Mal in der alten Zusammensetzung vor der Sommerpause. Es sieht ganz danach aus, als ob in aller Eile noch die Bebauungspläne für die umstrittenen Projekte Hafencity und Marina Garden aufgestellt werden sollen solange noch die alten Mehrheitsverhältnisse bestehen. Denn erst im September tritt der neue, im Mai gewählte Stadtrat zusammen, bei dem sich eine Mehrheit GEGEN die geplanten Projekte abzeichnet.

Deshalb wollen wir unseren Protest gegen das übereilte Schaffen von Tatsachen am Donnerstag vor der Stadtratssitzung kundtun. Kommt alle hin! Weiterlesen

Prozess gegen den Freiraum Elbtal e.V. geht in die Verlängerung…

Am Dienstag den 29. April fand die erste Verhandlung vor dem Landgericht statt. Die Erbengemeinschaft Grumbt verklagt darin den Freiraum Elbtal e.V. auf Räumung des gemieteten Geländes. Im Prozess sollte von Seiten des Vereins die Rechtmäßigkeit der Kündigung angezweifelt werden.

Vor dem Gerichtsgebäude veranstaltete die IG Freiräume eine Mahnwache, um auf das Aussterben sozialer und kultureller Projekte durch steigende Immobilienpreise aufmerksam zu machen. Daran nahmen rund 400 Menschen teil.

Vor der Beweisführung unterbreitete der Richter beiden Parteien den Vorschlag einer Einigung mittels Vergleich. Beide Parteien bekamen 3 Wochen Widerspruchsfrist, welche die Erbengemeinschaft inzwischen genutzt hat, um den Vergleich abzulehnen.

Wäre der Vergleich zustande gekommen, hätte daraus ein kurzfristiger Aufschub bis Ende 2014 für den Verein resultiert. Nun wird die nächste Verhandlung am 23. September 2014 stattfinden.

Mit dem Ausgang der Verhandlung hat der Freiraum Elbtal ein paar Monate Zeit gewonnen. Jedoch ist er weiterhin existenzbedroht, solange es keine langfristige Lösung für seinen Verbleib gibt.

Freiraum Elbtal BLEIBT !

Öffentliche Verhandlung zur Räumungsklage Freiraum Elbtal e.V.
Landgericht Dresden
Lothringer Straße 1
Sitzungssaal A1.78
Beginn: Di, 29.4. 16:00 (früher da sein!)

Mahnwache gegen das Projektesterben
Beginn: 15:00 (ebenda)

Die Situation um den Verbleib des Freiraum Elbtal spitzt sich zu. Nach der Kündigung durch die Eigentümer im Juni 2013 verließen die Mieter_innen des Geländes Leipziger Straße 33A nicht. Nun sollen sie mit einer Räumungsklage zum Auszug gezwungen werden.

Am Di, 29.4. 16:00 findet dazu im Landgericht Dresden der erste – vielleicht auch einzige – Prozesstermin statt. Die IG Freiräume veranstaltet aus diesem Anlass eine „Mahnwache gegen das Projektesterben“ vor dem Gerichtsgebäude. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich an dieser Soli-Aktion zu beteiligen und sich damit mit den Betroffenen zu solidarisieren. Weiterlesen